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Pressemitteilungen

Erschließung des Bildungscampus

Erschließung des Bildungscampus Glindow im Zeitplan

Ein Großprojekt für Werders Bildungslandschaft kündigt sich mit umfangreichen Bautätigkeiten und einer Sperrung mitten in Glindow an: Die Bauarbeiten für die Erschließung des neuen Bildungscampus‘ der Hoffbauer-Stiftung liegen bislang voll im Zeitplan. Sie hatten im Oktober begonnen und sollen voraussichtlich im Oktober diesen Jahres abgeschlossen sein.

Zunächst entsteht bis voraussichtlich Ende Mai diesen Jahres ein neuer Kreisverkehr im Verlauf der Landesstraße 90 (Klaistower Straße). Der Straßenabschnitt ist für diesen Zeitraum voll gesperrt. An den Kreisverkehr wird die Erschließungsstraße für den Campus und auf der anderen Straßenseite die Heinrich-Heine-Straße angeschlossen.

Das Baugeschehen ist an dem komplett aufgebrochenen Straßenbereich sichtbar. „Mittlerweile sind alle Medien im Landesstraßenbereich umverlegt. Jetzt können die Borde gesetzt und mit dem eigentlichen Straßenbau begonnen werden“, so Werders 1. Beigeordneter Christian Große.

Nach der Fertigstellung des Kreisels erfolge voraussichtlich ab Juni dann die Erschließung des Grundstückes mit einer Stichstraße mit Gehweg, an deren Ende sich eine Wendeschleife befinden wird. Ebenfalls gebaut werden ein Parkplatz mit 89 Stellplätzen und zwei Haltebereiche für Busse. Alle Wege führen zum neuen Bildungscampus.

Auf dem gut 5,3 Hektar großen Grundstück wird die Hoffbauer-Stiftung einen neuen Standort für knapp 50 Millionen errichten: mit einer Kita mit 120 Plätzen, eine Grundschule für 300 Schüler und eine Sekundarschule für 450 Schüler. Außerdem sollen eine Mensa, eine Sporthalle, Außensportanlagen und Betriebsunterkünfte entstehen. Für die Sportanlage soll – soweit sie nicht für schulische Zwecke benötigt wird - ein Mitnutzungsrecht für Werderaner Vereine vereinbart werden.

Die Hoffbauer-Stiftung hat den Stadtverordneten im Dezember bei einer Videokonferenz den Sachstand vorgestellt. Demnach ist im Oktober der Bauantrag für einen ersten Bauabschnitt mit Kita und Grundschule gestellt worden, die Bauarbeiten sollen in diesem Frühjahr beginnen. Die Baustelle wird von der Grundstücksseite an der Elisabethstraße erschlossen.

Der Schulbetrieb für die Grundschule soll demnach im Schuljahr 2022/23 aufgenommen werden, die Kita Inselstadt im Oktober 2022 an den neuen Glindower Standort ziehen. Die Stadt will den Bau mit bis zu 5,5 Millionen Euro und den Start des Schulbetriebes mit bis zu 600.000 Euro fördern.

„Die Stadt Werder (Havel) wird hier für einen überschaubaren Zuschuss einen neuen und starken Eckpfeiler ihrer Bildungslandschaft bekommen“, so Christian Große. „Dieses außerordentliche Angebot wird von unseren Eltern und Kindern sicherlich sehr gern angenommen werden.“ Ergänzend könnten sich die Sportvereine über die Möglichkeit der Turnhallen-Mitnutzung freuen.

„Wir reden von einer Partnerschaft, von der Werder und besonders Glindow massiv profitieren werden“, so Christian Große. Der Entwurf eines Schulfördervertrages werde in den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt, kündigte Christian Große an.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Neuer Service der Stadtbibliothek Werder (Havel)

Neuer Service der Stadtbibliothek

Bestell- und Abholservice sichert Lesevergnügen und Informationsbedürfnis

Die Stadtbibliothek Werder (Havel) bietet ab sofort einen Bestell- und Abholservice an. Damit soll die seit 16. Dezember 2020 geltende Schließzeit aufgrund der Eindämmungsverordnung überbrückt werden.
„Wir freuen uns, dass mit diesem Service das Lese- oder Informationsbedürfnis der rund 2400 Werderanerinnen und Werderaner, die Inhaber eines Bibliotheksausweises sind, weiterhin in der gewohnten Qualität gesichert ist, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß.
„Gerade in Zeiten der Pandemie sind auch die ‚Onleihe‘ und das ‚Genios‘-Portal unserer Stadtbibliothek im Verbund mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark weitere wichtige Möglichkeiten, Zugang zu Bildung und auch zu Unterhaltung zu finden“, ergänzt sie.

Bibliotheksnutzer können die gewünschten Medien im Onlinekatalog unter www.werder-havel.de/stadtbibliothek auswählen und ihre Bestellung per E-Mail stadtbibliothek-werder@t-online.de oder per Telefon 03327 42383 aufgeben und einen Abholtermin vereinbaren. Dabei ist die Angabe des Namens und der Benutzernummer erforderlich.
Mehr als zehn Titel können nicht bestellt werden, zudem sollten die Nutzer darauf achten, ob die Medien verfügbar sind.
Die Medien können frühestens am Tag nach der Bestellung am Bibliotheksgebäude in der Brandenburger Straße 1a abgeholt werden. Die Übergabe erfolgt an der Eingangstür gegen Vorlage des Bibliotheksausweises.

Wer noch keinen Bibliotheksausweis besitzt, kann ihn online über ein entsprechendes Formular auf der Internetseite der Bibliothek bestellen.

Die Sprech- und Abholzeiten der Bibliothek: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Werder (Havel), 7. 1. 2021

Links:

Stadtbibliothek Werder (Havel)

Anmeldeformular Stadtbibliothek


Auf Anordnung

Ellen Fehlow

e.fehlow@werder-havel.de

CO2-Messgeräte für jeden Klassenraum

CO2-Messgeräte für jeden Klassenraum der Stadt Werder (Havel)
Die Überwachung der Luftqualität in den Schulen durch elektronische Monitore ermöglicht es, bedarfsgerecht zu lüften

Um die Luftqualität in allen 238 Klassenräumen der Werderaner Schulen schnell messen und effizient reagieren zu können, wurden jetzt durch die Stadt Werder (Havel) 240 CO2-Messgeräte gekauft. Die Indikatoren werden noch in dieser Woche in zunächst rund 75 derzeit genutzten Klassenräumen zum Einsatz kommen.
„Die Messung und Überwachung des CO2-Gehaltes der Luft in den Klassenräumen ermöglicht es, schnell zu reagieren und bedarfsorientiert zu lüften“, begründet Werders 1. Beigeordneter Christian Große die Investition von rund 25 Euro pro Gerät. Die handlichen Monitore – etwa so groß wie ein Mobil-Telefon – arbeiten elektronisch, sind einfach zu bedienen und verfügen über eine Ampel-Alarmfunktion.
„Wir wollen unseren Schulen damit eine kleine Unterstützung geben. Gerade bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen können wir durch intelligente Messungen verhindern, dass durch Dauerlüften die Räume auskühlen“, erläutert Große. So müssten weder die Lehrerinnen und Lehrer noch die Schülerinnen und Schüler frieren und die Schulabläufe seien gesichert. Zudem sei bedarfsgerechtes und richtiges Lüften ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz.
Bekannt sei ja, so Große, dass beim Kipplüften die warme Luft direkt vom Heizkörper nach draußen entströme – die bei der Übertragung von Corona-Viren so gefährlichen Aerosole werden nur sehr langsam verdünnt. Gründliches Querlüften sei besser – zudem kühlen Möbel, Wände sowie Inventar und natürlich auch die Menschen nicht aus. Die Ansteckungsgefahr wird minimiert.
„Die Geräte sind auch eine langfristige Hilfe in den Schulen“, ergänzt Große. Hohe CO2-Werte werden auch für Ermüdungsprozesse im Unterricht und verminderte Aufmerksamkeit verantwortlich gemacht.

Foto: Stadt Werder (Havel)

Werder (Havel), 6. Januar 2021

Auf Anordnung
Ellen Fehlow
e.fehlow@werder-havel.de

Antrag auf Notbetreuung

Mit der geltenden Eindämmungsverordnung ist ab dem 4. Januar 2021 der Präsenzunterricht an Schulen und die Hortbetreuung im Land Brandenburg untersagt. Für Kinder der ersten bis vierten Jahrgangsstufe, deren Eltern in kritischen Infrastrukturbereichen arbeiten, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden. Die Stadt Werder hat für die kommunalen Schulen und Horteinrichtungen entsprechende Vorbereitungen getroffen.

Sofern Eltern oder Sorgeberechtigte davon ausgehen, dass ihre berufliche Tätigkeit dem Bereich der kritischen Infrastruktur zuzuordnen ist und sie absehbar ab dem 4. Januar 2021 eine Notbetreuung für ihre Kinder benötigen, sollten sie bis 28. Dezember den Antrag auf Notbetreuung an die Stadtverwaltung stellen an k.moewes@werder-havel.de.

Das entsprechende Antragsformular steht auf der Internetseite der Inselschule Töplitz bereit zum Download. Die ausgefüllten Anträge können leider erst von der Stadtverwaltung bearbeitet werden, wenn es dafür eine gesetzliche Grundlage vonseiten des Landes gibt. Diese liegt derzeit noch nicht vor. Die Kitaverwaltung plant die Bearbeitung aktuell am 29. Dezember.

„Die Keisarbeitsgemeinschaft der Bürgermeister des Landkreises hat in dieser Sache heute an den Ministerpräsidenten geschrieben“, so der 1. Beigeordnete Christian Große. „Wenn die Landesregierung es nicht schafft, nach allen bisherigen Erfahrungen und der Corona-Sommerpause kurzfristig die Kritischen Infrastrukturen zu definieren, dann sollte sie das den Kommunen überlassen.“

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Henry Klix

Auf Anordnung

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