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Stark für den Ernstfall
Stark für den Ernstfall: Werder (Havel) setzt Übungen am Katastrophenschutz-Leuchtturm erfolgreich fort
In Werder (Havel) ist der Katastrophenschutz-Leuchtturm in der Havelauenhalle erneut für eine umfassende Übung aktiviert worden. Ziel war es, den Aufbau sowie den Betrieb der Einrichtung unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und zu verstetigen. Begleitet wurde die Übung am Samstag von Brandenburgs Innenminister Dr. Jan Redmann. Er machte sich vor Ort ein Bild von der vom Land geförderten Ausstattung des Leuchtturms sowie von dem Engagement der ehrenamtlichen Kräfte.
Im Mittelpunkt der Übung stand das Szenario eines länger anhaltenden Stromausfalls. Geprobt wurden insbesondere der Aufbau und die Inbetriebnahme des Leuchtturms, einschließlich der Einspeisung von Notstrom, sowie die Strukturen und Routinen im laufenden Betrieb. Erstmals fand die Übung unter Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür konnten sich Bürgerinnen und Bürger über die Funktion und Bedeutung des Katastrophenschutz-Leuchtturms informieren. Das Angebot wurde gut angenommen.
Vorab angemeldete Bürgerinnen und Bürger nahmen als Statisten an der Übung teil und konfrontierten das Team gezielt mit unterschiedlichen, realitätsnahen Anliegen und Unterstützungsbedarfen. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark unterstützte den Tag der offenen Tür in seiner Funktion als zuständige Bevölkerungsschutzbehörde, unter anderem mit Informationsangeboten zur privaten Krisenvorsorge.
Innenminister Dr. Jan Redmann: „Werder (Havel) hat einen von über 330 Katastrophenschutz-Leuchttürmen im Land Brandenburg. Solche Übungssituationen sind essentiell, um zu überprüfen, ob Ausstattung und Material für die Leuchttürme funktionieren und wie sie eingesetzt werden. Besonders beeindruckt hat mich in Werder (Havel) das System, mit dem der Leuchtturm betrieben wird. Hier kommt nicht die Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz, die in der Krisensituation andere Aufgaben zu erfüllen hat, sondern eine Gruppe aus Ehrenamtlichen. Sie erklären sich damit bereit, in schwierigen Situationen Verantwortung für die Gemeinschaft und für Ihre Heimat zu übernehmen.“
Werders 1. Beigeordneter Christian Große: „Der Katastrophenschutz-Leuchtturm ist ein zentraler Baustein für die Sicherheit unserer Stadt. Mein Dank gilt vor allem den zahlreichen ehrenamtlichen Kräften, die den Betrieb mit ihrem Engagement überhaupt erst ermöglichen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass wir uns alle mit den Themen Eigenvorsorge und Krisenmanagement auseinandersetzen. Nur wenn ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung vorhanden ist, können wir Krisensituationen gemeinsam gut bewältigen.“
Der Katastrophenschutz-Leuchtturm dient im Krisenfall als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung, insbesondere bei Ausfällen kritischer Infrastruktur wie Strom oder Kommunikation. Zweimal jährlich finden am Werderaner Leuchtturm in der Havelauenhalle (Potsdamer Str. 4) Übungen statt. Die Übungen werden durch den Werderaner EDEKA-Markt mit Geschäftsführerin Katrin Schneider unterstützt. „Dafür sind wir sehr dankbar. Diese Art der Mitwirkung aus der Region stellt einen wichtigen Baustein für die Öffentlichkeitsarbeit im Bevölkerungsschutz dar“, so Projektleiter und Fachbereichsleiter Philipp Konopka.
Neue Online-Dienste erweitern das digitale Angebot
Neue Online-Dienste erweitern das digitale Angebot der Stadt Werder (Havel)
Die Stadt Werder (Havel) hat ihr digitales Serviceangebot erweitert. Bürger können mehrere Verwaltungsleistungen ab sofort online beantragen oder nutzen – unabhängig von Öffnungszeiten und ohne persönlichen Termin im Rathaus.
Mit dem neuen Internetauftritt der Stadt https://www.werder-havel.de/neuigkeiten/neuer-internetauftritt-fuer-die-stadt-werder-havel/ wurde auch das Angebot an Online-Diensten ausgebaut. Die Stadtverwaltung hat dafür an einer Pilotierung teilgenommen und erste digitale Leistungen freigeschaltet. Weitere Angebote sollen folgen.
Aktuell können Bürger online eine Übermittlungssperre oder Auskunftssperre beantragen, einen Nebenwohnsitz abmelden, einen Wohnsitz bei einem Umzug ins Ausland abmelden sowie den Bearbeitungsstand von Personalausweis und Reisepass abfragen.
Auch Verlusterklärungen für Ausweisdokumente können digital übermittelt werden. Dienstleistungen im Zusammenhang mit Gewerbeanliegen standen bereits zuvor online zur Verfügung.
Die meisten Verfahren können vollständig online erledigt werden. Nach dem Absenden erhalten Antragsteller unmittelbar eine Bestätigung. Für einzelne Leistungen ist die BundID erforderlich. Voraussetzung ist zudem, dass die Angaben vollständig eingetragen werden. Die Auskunftssperre wird nach der Antragstellung durch die Verwaltung geprüft.
„Wir wollen den Zugang zu unseren Dienstleistungen so einfach wie möglich machen. Viele Anliegen lassen sich inzwischen bequem von zu Hause aus erledigen. Das spart Zeit und oft auch den Weg ins Rathaus“, sagt der 1. Beigeordnete Christian Große.
Die jetzt freigeschalteten Leistungen bilden die erste Ausbaustufe. In einem nächsten Schritt sollen weitere Dienste hinzukommen. Geplant sind unter anderem digitale Melderegisterauskünfte und die Beantragung von Meldebescheinigungen. Diese Leistungen werden künftig mit einer integrierten Bezahlfunktion angeboten.
Die neuen Online-Dienste sind über die Internetseite der Stadt Werder (Havel) erreichbar. Von dort gelangen Bürger direkt zum Serviceportal des Zweckverbands Digitale Kommunen Brandenburg DIKOM, in dem die digitalen Verwaltungsleistungen der Stadt Werder (Havel) und weiterer Behörden von A-Z bereitgestellt werden.
Erweiterungsbau für Grundschule Karl Hagemeister
Mehr Platz für Unterricht, Hort und gemeinsames Lernen: Die Karl-Hagemeister-Grundschule in Werder (Havel) hat einen neuen Erweiterungsbau erhalten. Das Gebäude wurde am Freitag nach einem bunten Programm der Schüler offiziell von der Stadt an Schulleiter Michael-Johannes Riemann übergeben und steht damit den Schülern und Lehrern zur Verfügung.
Entstanden ist ein zweigeschossiger Neubau mit acht Klassenräumen, vier Differenzierungsräumen, einem großen Bewegungsraum, einem Lehrerzimmer sowie weiteren Nebenräumen. Alle Unterrichtsräume verfügen über digitale Tafeln, flächendeckendes WLAN und moderne Klimageräte.
„Das Gebäude war als Interimslösung vorgesehen. Wenn man heute durch die Räume geht, fühlt es sich überhaupt nicht so an", sagte der Erste Beigeordnete Christian Große bei der Freigabe. „Hier sind moderne Lernbedingungen entstanden, die unseren Kindern, den Lehrern und dem Hort für die kommenden Jahre sehr gute Voraussetzungen bieten“
„Von diesem Erweiterungsbau profitieren die gesamte Schulgemeinschaft mit der IKTB", ergänzte Schulleiter Michael-Johannes Riemann. „Die zusätzlichen Räume, die moderne Ausstattung und die verbesserten Arbeitsbedingungen schaffen spürbare Entlastung und eröffnen neue Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit.“
Für den Neubau und die Neugestaltung der Außenanlagen wurden rund 1,5 Millionen Euro investiert. Hinzu kommen Mietkosten für das Gebäude und seine Ausstattung von rund 2,3 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren.
Der Erweiterungsbau ist Teil einer umfassenden Weiterentwicklung des Schulstandorts. Nach der Modernisierung von Sanitärbereichen, Mensa und Klassenräumen werden in weitere Räume im Bestandsgebäude schrittweise saniert.
Auch die Sporthalle soll weiter verbessert werden. Für die Sanierung des Turnhallendaches erhält die Stadt Werder (Havel) eine Förderung in Höhe von 445.893 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“.
„Gute Schulen sind ein wichtiger Grund, warum Menschen hier leben, arbeiten und ihre Kinder großziehen möchten. Deshalb investieren nicht nur an diesem Standort, sondern in unserer ganzen Schullandschaft Jahr für Jahr beträchtliche Summen in die Bildung“, sagte Christian Große.
"Frag die Bürgermeisterin"
"Frag die Bürgermeisterin" und Zukunftsworkshop am 1. Juli
Am Mittwoch, 1. Juli 2026, findet um 16 Uhr im Werderaner Jugendclub die Kinder- und Jugendsprechstunde der Bürgermeisterin in Kombination mit einem Zukunftsworkshop statt. Dabei können Kinder und Jugendliche im Rahmen der aktuell laufenden Ideenphase für den Zukunftshaushalt eigene Projektideen mitbringen, entwickeln und direkt vor Ort einreichen.
„Beim Zukunftshaushalt geht es darum, die Prioritäten der jungen Werderanerinnen und Werderaner sichtbar zu machen. Sie sind nicht nur wahlberechtigt, sondern sind ausdrücklich eingeladen, eigene Wünsche einzubringen. Um sie auf diesem Weg zu unterstützen, führen wir den Workshop durch. Moderiert wird er in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbeirat“, so Bürgermeisterin Manuela Saß.
Darüber hinaus besteht wie bei jeder Kinder- und Jugendsprechstunde die Möglichkeit, der Bürgermeisterin Fragen zum aktuellen Stadtgeschehen zu stellen oder sie einfach kennenzulernen. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, beim Workshop dabei zu sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für alle Einwohnerinnen und Einwohner besteht darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, sich bei Fragen und Anliegen in der wöchentlichen Telefonsprechstunde der Bürgermeisterin, immer dienstags von 16 bis 18 Uhr, unter Tel. (03327) 783-388 zu melden.
Für den Werderaner Zukunftshaushalt 2026/27 können noch bis 10. Juli 2026 Projektideen durch Einwohnerinnen und Einwohner eingereicht werden. Alle Informationen zu den Kriterien und der Einreichung unter: www.zukunftshaushalt.de
Tag der Architektur
Tag der Architektur: Erweiterungsbau des Gymnasiums öffnet am 28. Juni seine Türen
Der Erweiterungsbau des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder (Havel) kann am Sonntag, 28. Juni, öffentlich besichtigt werden. Das Gebäude ist Teil des diesjährigen Tags der Architektur der Brandenburgischen Architektenkammer. Besucher haben die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Neubaus zu werfen und mehr über Planung, Architektur und Nutzung zu erfahren.
Die Führung beginnt um 14 Uhr. Treffpunkt ist die Hagenstraße gegenüber der Hausnummer 15 B. Geleitet wird die Besichtigung vom verantwortlichen Architekten Friedhelm Siegenthaler von der PST GmbH in Werder (Havel).
Der Erweiterungsbau war am 16. April 2026 feierlich eingeweiht worden. Er umfasst eine neue Aula sowie acht zusätzliche Klassen- und Fachräume. Die Aula bietet Platz für bis zu 720 Personen und zählt damit zu den größten Veranstaltungsräumen an Schulen in der Region. Der Neubau erweitert die Möglichkeiten für Unterricht, kulturelle Veranstaltungen und schulisches Leben deutlich.
Mit dem Bau stärkt das Ernst-Haeckel-Gymnasium zugleich sein besonderes Profil. Die Schule gehört zu den wenigen Gymnasien im Land Brandenburg mit einer Leistungs- und Begabungsklasse und trägt zudem das internationale Exzellenzlabel CertiLingua. Die zusätzlichen Räume schaffen bessere Bedingungen für Unterricht, Projekte und kulturelle Angebote.
Der Tag der Architektur wird bundesweit durchgeführt. In Brandenburg können Besucher an diesem Tag rund 40 besondere, aktuelle Bauprojekte kennenlernen und mit Architekten ins Gespräch kommen. Ziel ist es, Baukultur erlebbar zu machen und Einblicke in besondere Gebäude und Planungen zu geben.
Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ideen für den Zukunftshaushalt 2026/27 gesucht!
Der Zukunftshaushalt steht wieder in den Startlöchern: Vom 1. Juni bis 10. Juli 2026 sind Projektideen der Einwohnerinnen und Einwohner gefragt! Insgesamt stehen 100.000 Euro für den Werderaner Bürgerhaushalt zur Verfügung. Um mehrere Projekte aus dem Budget zu realisieren, können pro Vorschlag maximal 15.000 Euro ausgegeben werden.
Projektideen können ganz einfach über die Online-Beteiligungsplattform der Stadt Werder (Havel) unterwww.zukunftshaushalt.de auf einer Karte eingetragen, beschrieben und eingereicht werden. Für die analoge Einreichung steht ein Ideenformular zur Verfügung, das im Rathaus Eisenbahnstraße und in der Tourist-Information im Lindowschen Haus ausliegt. Alle eingereichten Projektideen werden nach Abschluss der Frist durch die Verwaltung auf Zulässigkeit geprüft. Beim Zukunftshaushalt geht es um Investitionen, die die Lebensqualität im öffentlichen Raum steigern. Das können etwa Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Forschung, Stadtgestaltung oder Veranstaltungen sein.
Entscheidend für die Zulassung ist unter anderem, dass die Projekte dem Allgemeinwohl dienen, sich auf öffentlichen Flächen abspielen und durch die Stadt oder einen gemeinnützigen Verein umsetzbar sind. Alle Informationen zu den Kriterien sind ebenfalls unter www.zukunftshaushalt.de zu finden. Das Besondere am Zukunftshaushalt: Am Ende des Verfahrens entscheiden Kinder und Jugendliche, welche Projekte umgesetzt werden. Dafür finden mit Unterstützung der Schulen in Werder (Havel) breit angelegte Wahlen statt. In den vergangenen Jahren haben bis zu 1800 Schülerinnen und Schüler abgestimmt.
„Mit dem Zukunftshaushalt investieren wir in eine Zukunft unserer Stadt, die auf den Wünschen der Einwohner aufbaut. Besonders am Herzen liegt uns die ganz direkte Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Sie reichen nicht nur selbst Projekte ein, sondern erleben Demokratie hautnah und können etwas in ihrem unmittelbaren Umfeld bewegen“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß.
In den vergangenen Jahren konnten aus dem Zukunftshaushalt beliebte Projekte wie die Calisthenics-Anlage, der Stadtflohmarkt, die Graffitiwand, ein Suchtaufklärungsprojekt an Schulen sowie die Erneuerungen der Bolzplätze in den Havelauen und auf der Insel umgesetzt werden. Für den Zukunftshaushalt ist die Stadt Werder (Havel) im Jahr 2023 vom Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung e.V. ausgezeichnet worden. Die Stadt führt das Verfahren inzwischen zum vierten Mal durch.
Sommertheater am 27. Juni in Werder (Havel)
Satirisch-komödiantischer Theaterabend am 27. Juni in Werder (Havel) [1.381 KB]
Das Sommertheater der AG Historische Stadtkerne im Land Brandenburg macht in diesem Jahr Station in Werder (Havel). Am Samstag, 27. Juni, um 18 Uhr wird am Lindowschen Haus das Stück „Der eingebildete Kranke“ von Jean Baptiste Molière durch das „theater 89“ inszeniert und aufgeführt. Tickets sind ab sofort für 15 Euro (12 Euro ermäßigt) in der Tourist-Information, Plantagenplatz 9, zu den Öffnungszeiten erhältlich.
In „Der eingebildete Kranke“ dreht sich alles um Argan. Er ist krank – erkrankt an Hypochondrie. Die von ihm konsultierten Ärzte nehmen ihm seine Krankheiten aber ab und unterstützen ihn in seinem Glauben. Allerdings nur, um ihm überteuerte und überflüssige medizinische Behandlungen zu ihrem eigenen Nutzen andrehen zu können. Sein Vertrauen in die Mediziner geht soweit, dass er sogar seine Tochter gegen ihren Willen mit einem von ihnen verheiraten will. Auf satirische Weise wird Argans Autoritätsgläubigkeit seinem fehlenden kritischen Denken gegenübergestellt.
Das Lindowsche Haus bildet als denkmalgeschütztes, ehemaliges Obstzüchterhaus eine traumhafte Kulisse für das Sommertheater. Mitten in Werders Zentrum gelegen, ist es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Die Sommertheater-Tournee steht unter dem Motto „Altstadt von morgen“ und startet am 19. Juni mit der Premiere in Dahme/Mark. Insgesamt nehmen 25 Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft an der Tournee teil. „theater 89“ ist ein professionelles freies Theater. Im Jahr 1989 gegründet, folgt es einem Konzept der Aufführung selten gespielter Stücke sowie der Entdeckung und Förderung neuer Dramatiker.
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Henry Klix
Auf Anordnung
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