Sie sind hier: Startseite » Aktuelles

Bürgerinfo

Die Tonne kommt

Die Tonne kommt: Mittelmark schafft den Gelben Sack ab

Anfang 2022 will der Landkreis einen Systemwechsel bei der Sammlung von Leichtverpackungen – Abfuhr weiter zweimal im Monat geplant

Von Frank Bürstenbinder

Mittelmark. Die Sammlung von Leichtverpackungen wird ab 2022 kreisweit umgestellt. So können sich Hausbesitzer schon mal Gedanken darüber machen, wo sie künftig die Gelbe Tonne aufstellen. Nach einem langen Tauziehen mit dem vom Landkreis vertraglich gebundenen Systembetreiber für das Duale System Deutschland sollen im übernächsten Jahr die Gelben Säcke in Potsdam-Mittelmark der Vergangenheit angehören.

„Damit kommen wir der Umsetzung eines Kreistagsbeschlusses entscheidend näher“, kündigte Fachbereichsleiter Thomas Schulz auf der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses des Kreistages an. Die Nachricht kam überraschend. Denn bislang gab es mit der in Köln ansässigen Reclay Systems GmbH als zuständigen Systembetreiber für Potsdam-Mittelmark keine Einigung über den Abholrhythmus bei einer Umstellung auf Tonnen.

Während die Gelben Säcke derzeit alle zwei Wochen abgefahren werden, sollten es mit der Einführung der Gelben Tonne nur alle vier Wochen sein. Das lehnte der Landkreis auch aus hygienischen Gründen ab. „Jetzt hat der Partner auf der anderen Seite eingelenkt. Es bleibt auch in Zukunft bei einer zweiwöchigen Entsorgung“, teilte Schulz den Ausschussmitgliedern mit.

Das kommende Jahr wird für die Feinabstimmung mit dem Systembetreiber, die Information der Bevölkerung und die Ausgabe der Tonnen genutzt. Es geht um rund 80 000 Gelbe Tonnen, die beschafft und verteilt werden müssen. Problem: Sogenannte Fehlwürfe könnten in Zukunft für Streit und zusätzliche Kosten sorgen. Nämlich dann, wenn die Gelben Tonnen mit Abfällen befüllt werden, die dort nicht hineingehören. Zum Beispiel Rest- oder Biomüll. Die durchsichtigen Säcke erlauben den Müllwerkern bislang vor Ort eine Kontrolle des Inhalts. Bei einer falschen Befüllung bleiben die Säcke liegen.

Fachbereichsleiter Schulz sieht deshalb noch einen großen Aufklärungsbedarf, um die mittelmärkischen Haushalte über den zulässigen Inhalt der Gelben Tonnen zu informieren. Zu Leichtverpackungen gehören zum Beispiel alle restentleerten Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen. Aber kein Glas, kein Papier, keine Essenreste oder gebrauchte Windeln.

Derzeit ist die in Prützke ansässige Märkische Entsorgungsgesellschaft Brandenburg (Mebra) im Auftrag des Systembetreibers Reclay für die Sammlung der Gelben Säcke in Potsdam-Mittelmark zuständig. Im vergangenen Jahr produzierte jeder Mittelmärker 38 Kilo Gelbe-Sack-Abfälle. Mit dieser Pro-Kopf-Menge bewegt sich der Landkreis im Brandenburger Mittelfeld. Insgesamt wurden Gelbe Säcke mit einem Gesamtinhalt von rund 8000 Tonnen eingesammelt.

Druck auf eine Umstellung kam in der Vergangenheit etwa aus Werder und Groß Kreutz. Dagegen ausgesprochen hatte sich unter anderem Ziesar.

Quellenangabe: Potsdamer Tageszeitung vom 13.11.2020, Seite 17

Mittelmärker müssen auf Märkten Maske tragen

Landkreis erlässt auch neue Verfügung zu Quarantäne-Regeln

Mittelmark.
Mittelmärker müssen ab Sonntag auf Wochen-, Frische- und Adventsmärkten eine Mund-Nasen-Maske tragen. Eine entsprechende Verfügung hat der Landkreis erlassen. Die Maskenpflicht auf Märkten gilt ab einem Alter von sechs Jahren. Die Verfügung tritt am 15. November in Kraft und ist an die Gültigkeit der Eindämmungsverordnung des Landes geknüpft, die bis 30. November gilt.

Zudem verfügt der Kreis neue Regelungen zu Quarantäne und Kontaktverfolgung, um das Gesundheitsamt zu entlasten und Nachverfolgungen zu beschleunigen. Covid-19-Erkrankte haben sich genauso wie Menschen mit Corona-Verdacht oder -Symptomen ohne weitere Anordnung in häusliche Quarantäne zu begeben. Das gilt auch für Personen, die direkten Kontakt zu Menschen hatten, die positiv getestet wurden. Dem Gesundheitsamt ist die Anschrift des Aufenthaltsortes mitzuteilen. Zudem sind alle Personen zu nennen, mit denen es direkten Kontakt gab.

Neu ist, dass diese Personengruppe dazu verpflichtet ist, Menschen, mit denen sie in den sieben Tagen zuvor persönlichen Kontakt hatten, von sich aus über eine Infektion oder den Verdacht zu informieren. „Damit soll erreicht werden, den betroffenen Personenkreis auf kürzestem Wege, unbürokratisch und ohne großen Zeitverlust über die neue Situation in Kenntnis zu setzen“, teilte der Landkreis mit.

Fälle am Oberstufenzentrum

Unterdessen sind dem Gesundheitsamt weitere Infektionen im Oberstufenzentrum in Werder bekannt geworden. Drei Lehrer und ein Schüler sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Tests waren veranlasst worden, nachdem sich eine Lehrerin angesteckt hatte. „Das Gesundheitsamt prüft derzeit weitere Maßnahmen“, sagte Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert.

Der Kreis hat gestern 13 Neuinfektionen gemeldet. Damit steigt die Zahl der Mittelmärker, die sich seit Pandemie-Beginn infiziert haben, auf 1295, davon gelten 1007 als genesen. 248 Menschen sind als aktuell infiziert bekannt, 428 Mittelmärker befinden sich in Quarantäne. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach Landesangaben auf 110,8.

Die Hotline des Gesundheitsamtes (033841/9 11 11) ist künftig zeitlich länger erreichbar. Bereits am Samstag sind die Kolleginnen telefonisch von 9 bis 14 Uhr für Fragen und Hinweise da, teilte der Kreis mit. In der nächsten Woche wird die Hotline Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr für alle Betroffenen zu erreichen sein. jst

Quellenangabe: Potsdamer Tageszeitung vom 13.11.2020, Seite 17

Thermenstart wackelt wegen Corona

Bad wird fertig, darf aber wohl nicht öffnen

Werder.
Unter Hochdruck wird in der Havel-Therme in Werder gewerkelt, geflutet und gereinigt. „Wir bereiten uns auf eine Eröffnung am 6. Dezember vor“, sagte Thermen-Chef und künftiger Betreiber Andreas Schauer auf MAZ-Anfrage. Aber ob die stattfinden kann, steht in den Sternen. Die Corona-Pandemie bringt den Termin ins Wanken. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens könnten auch über den November hinaus verschärfte Maßnahmen gelten.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte gestern, dass er in diesem Winter keine Veranstaltungen mit mehr als zehn bis 15 Personen oder andere „Geselligkeiten“ sieht. Selbst wenn die Infektionszahlen zurückgehen, könne das Leben nicht einfach weitergehen wie vorher. Es sei Geduld gefragt. Daher geht Andreas Schauer derzeit davon aus, dass auch die Bäder nicht vorzeitig wieder öffnen – und somit die Havel-Therme nicht zum Nikolaustag aufmachen kann.

„Für uns ist das sehr frustrierend“, sagt Andreas Schauer, „trotz Corona haben wir so viel Gas gegeben, um alles gut und fertig zu kriegen, haben Leute eingestellt und jetzt das.“ Noch dazu warten die Werderaner seit vielen Jahren – aufgrund vieler Debatten und eines langen Streits mit dem früheren Projektpartner, der Kristallbäder AG – darauf, dass die Therme in den Havelauen endlich fertig wird. Mit der Stadt Werder vertraglich vereinbart ist eine Eröffnung bis März 2021.

Derzeit finden auf der Baustelle bauliche Abnahmen, zum Beispiel für den Brandschutz, statt. Alle Becken sind befüllt und in Betrieb. Die Therme wird pünktlich fertig sein. „Aber nur die Tür aufmachen, reicht ja nicht“, sagt Andreas Schauer. Wann die ersten Gäste in den Becken schwimmen oder in den Saunen schwitzen können, hängt einzig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. fro

Quellenangabe: Potsdamer Tageszeitung vom 13.11.2020, Seite 17

Veranstaltungskalender

Information des Ortsvorstehers

Einrichtung eines Straßenlaubsammelplatzes

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

für angefallenes Straßenlaub wird wieder ein zentraler Laubsammelplatz auf dem Parkplatz „An der Havel“
Ecke Havelblick eingerichtet.

Der Ortsbeirat bittet die Bürger, das kommunale Straßenlaub zum Abtransport dort zu deponieren.

Ihr Ortsvorsteher
Frank Ringel

Information zum aktuellen Corona-Geschehen

Information zu Maßnahmen zum aktuellen Corona-Geschehen im Ort

Liebe Töplitzer-Bürgerinnen und Bürger,

wir befinden uns in der zweiten Phase der Pandemiezuspitzung und ich hoffe, dass wir im ländlichen Raum vom Ansteckungsgeschehen etwas verschont bleiben.
Deshalb ist es wichtig, die Regeln und Vorgaben der Regierung und Verwaltung zu kennen, einzuhalten und umzusetzen. Bitte beachten Sie die in diesem Zusammenhang die neue Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburgs, die am Montag, d. 2.11.2020 in Kraft tritt und bis zum 30.11.2020 gültig ist (https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.681945.de).

Entsprechend einer weiteren Mitteilung der Stadtverwaltung Werder (Havel) muss ich darauf aufmerksam machen, dass im oben genannten Zeitraum das Bürgerhaus, das Inselzentrum und unser Sportstätten geschlossen bleiben.
Ich bitte Sie um Ihr Verständnis sowie Akzeptanz für diese notwendigen Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.
Öffentliche Veranstaltungen finden in diesem genannten Zeitraum nicht statt.
Für weitere Veranstaltung kann erst nach dem 30.11.2020 unter der Maßgabe der entsprechenden Verordnungen entschieden werden.
Wir halten Sie aber mit Informationen auf dem Laufenden, insbesondere in den Schaukästen und auf unserer Internetseite www.toeplitz.de.

Besonders Durchhaltevermögen und viel Gesundheit wünscht Ihnen
Ihr Ortsvorsteher
Frank Ringel
_______________________

Frank Ringel
Ortsvorsteher Insel Töplitz

An der Havel 62
14542 Werder (Havel) O.T. Töplitz
Tel. privat: 033202/60020
Tel. dienst.: 033202/60217
Fax. dienst. 033202/60170
Mobil: 0172/3811234
E-Mail: ortsvorsteher@toeplitz-online.de
Web: toeplitz.de



Unter folgendem Link finden Sie die vollständige Pressemitteilung https://www.brandenburg.de/sixcms/detail.php?gsid=bb1.c.681197.de

Die neuen Regeln sollen bereits am Mittwoch, den 21. Oktober, in Kraft treten und bis zum 30. November 2020 gelten.