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Töplitzer Jugend

Jugend von Töplitz sollte Räume bekommen

Liebe Töplitzer Bürger,

wie Sie wissen, versucht der Ortsbeirat seit Jahren erfolgreich sich den kleinen und großen Problemen in Töplitz anzunehmen.

Unsere Stimmen werden in der Stadtverwaltung Werder oft gehört und gerade die Aushängeschilder wie Kitaneubau, Feuerwehrneubau (wird in den nächsten Tagen bezogen), ständige schrittweise Sanierung der Schule, aber auch Löcher in der Straße, defekte Laternen oder die Reparatur des Dampfersteges liegen uns am Herzen.

Auch in 2017 warten verschiedene Projekte auf den Beginn und andere auf ihre Fertigstellung.

So startete im Januar die Busanbindung in regelmäßiger Taktung (Mo-Fr) nach Werder, wird die Schule einen neuen Sportplatz bekommen und die Speckgrabenbrücke bis zum Töplitzer Insellauf am 06. Mai fertiggestellt sein.

Im Herbst 2015 gab es im Ortsbeirat erneut eine Anfrage mit einer Problematik, die wir zeitnah aufgegriffen haben.

Drei Jugendliche Töplitzer baten um Unterstützung bei der Errichtung eines „Treffpunktes für Jugendliche“. Nach dem Abriss der alten Bushaltestellen vor dem zu errichtenden neuen Feuerwehrgebäude, war der seit Jahren genutzte Unterstand verschwunden.

Der Ortsbeirat nahm sich dieses Problems an und organisierte noch vor Weihnachten ein Treffen mit der Gruppe. Zwei Örtlichkeiten im Ortszentrum hatte damals der Ortsvorsteher im Auge, doch die Jugendlichen kamen nicht.

Im Frühjahr 2016 gab es erneut einen Terminvorschlag. Zu diesem Termin kamen diesmal Hr. Ringel, Hr. Wick, meine Person und das erste Mal auch ein Sozialarbeiter der Stadt Werder Hr. Jorge.

Auch dieses Mal kamen die Jugendlichen nicht.

Wir hofften nun auf die Erfahrung des Sozialarbeiters, der den Kontakt erneut herstellen und ein Treffen organisieren wollte.

Inzwischen hatten wir erfahren, dass die Gruppe aus ca. 10-15 Jugendlichen besteht, die sich an der Badestelle einen Unterstand für den Sommer und im Winter einen beheizten Raum wünschten.

Dies griff der Ortsbeirat auf, stellte eine Anfrage an die Stadt Werder und sprach mit dem Geschäftsführer der HGW, ob etwas gegen einen Raum im Gemeindehaus spricht.

Es dauerte diesmal Monate, bis sich die Gruppe im Herbst zu einem Treffen durchringen konnte, und wir brachten ihnen kaum noch Vertrauen entgegen.

Diesmal kamen drei Sprecher dieser Gruppe, und der Ortsvorsteher stellte zusammen mit dem Sozialarbeiter Rodrigues Jorge und mir die alten Posträume im Gemeindehaus vor. Diese könnten sie den Winter über nutzen. Die Farbe für den jugendgerechten Anstrich wollten wir bezahlen.

Anschließend wurden Herrn Jorge die notwendigen Schlüssel übergeben.

Heute haben wir bereits Januar 2017 und es ist kein Tropfen Farbe benötigt worden. Die SG Töplitz stellte einen funktionstüchtigen Fernseher bereit, der Sozialarbeiter telefonierte viel mit einigen der Jugendlichen und gestern wollte sich ein Mädchen der Gruppe zur erneuten Absprache mit Herrn Jorge und mir treffen.

Nach fast 1 ½ Jahren Bemühungen und einem erneuten Nichterscheinen der Jugendgruppe wird sich der Ortsbeirat vorläufig aus diesem Prozess zurückziehen. Hr. Jorge erzählte von den schlechten Möglichkeiten einer Unterstützung für die Jugendlichen in anderen Ortschaften und bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Der Ortsbeirat tat alles, was möglich war, doch wir stießen bei den Jugendlichen in Töplitz an unsere Grenzen. Nun wird sich zeigen, was die Zukunft bringt.

 

Michael Behrens

Ortsbeiratsmitglied

 

05.07.2016 Auf der Suche nach einem Platz für unsere Jugendlichen mit Sozialarbeiter Jorge von Job e.V., Julius Wodny vom Jugendtreff Töplitz und Ortsvorsteher Frank Ringel.

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