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Pressemitteilungen Stadt Werder (Havel)

Viele Einsätze für Werders Feuerwehren - auch wegen der Trockenheit

Werders Feuerwehren sind im ersten Halbjahr dieses Jahres bereits 191-mal ausgerückt. 76-mal kam es zu Brandeinsätzen, häufig waren Feuer aufgrund der langanhaltenden Trockenheit entflammt, informierte der stellvertretende Stadtwehrführer Stephan Kranig. Bis einschließlich Juli gab es fast 240 Einsätze. Eine der schwierigsten Einsatzlagen war der Großbrand bei Fichtenwalde am letzten Juli-Wochenende.

Die Freiwilligen Feuerwehrleute aus Werder (Havel) waren die ersten am Einsatzort. „Das lag daran, dass die Alarmierung zunächst unter dem Stichwort ,Autobahn‘ für unseren A9-Abschnitt erfolgte“, so Stephan Kranig. Wenige Minuten später seien die Kameraden aus Fichtenwalde eingetroffen, innerhalb kurzer Zeit auch die Brandschutzeinheit des Landkreises und weitere Wehren.

An der Bekämpfung des Großbrandes waren 35 Feuerwehrleute aus Werder und den Ortsteilen an drei Einsatztagen beteiligt. „Das war schon eine besondere Lage“, so Stephan Kranig. Zwar habe es in den 2000er-Jahren schon einmal einen großen Waldbrand am Dreieck Potsdam gegeben. „Die Ausdehnung auf 50 Hektar, die Bedrohung einer Ortslage und die Munitionsbelastung ergaben aber diesmal eine Gefahrensituation, die wir so zum Glück nicht oft erleben.“

Werders Feuerwehren könnten sich in solchen Lagen auf gut ausgebildeten Mannschaften verlassen, sagte der stellvertretende Stadtwehrführer Sebastian Schenk. Zurzeit absolvierten 13 neue Kameradinnen und Kameraden ihre Truppmannausbildung 1. Der Feuerwehrnachwuchs ist willkommen. „In den kommenden Jahren wird uns eine ganze Anzahl von Kameraden altersbedingt verlassen“, so Sebastian Schenk.

Die Mitgliedergewinnung sei kein Selbstläufer mehr, die Feuerwehrführung müsste die Leute aktiv ansprechen, um das Interesse zu wecken, so Sebastian Schenk, der als Ortswehrführer der Plessower Wehr auf diesem Weg selbst acht neue Leute geworben hat. Eine wichtige Quelle des Nachwuchses seien auch die Jugendfeuerwehren, ergänzt Stephan Kranig. Nicht zuletzt seien es Unternehmer und Selbstständige, die die Einsätze der Ehrenamtlichen durch Freistellungen ermöglichten.

Werders 1. Beigeordneter Christian Große bedankte sich für die hohe Einsatzbereitschaft der mehr als 150 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von Werder (Havel). Aufgabe der Stadt sei es, die Ausstattung der Feuerwehren auf einem hohen Niveau zu halten. So würden allein in die Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge bis zum Jahr 2020 mehr als 2 Millionen Euro investiert.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Verkehrsbeeinträchtigungen im Stadtzentrum von Werder (Havel)

Die Sanierung des Trinkwassernetzes im Bereich des Plantagenplatzes in Werder (Havel) geht planmäßig voran. Mit dem Ende der Ferien wird der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. Im zweiten Bauabschnitt ab 20. August bis voraussichtlich 26. Oktober erfolgen Arbeiten in der Eisenbahnstraße zwischen Bernhard-Kellermann-Straße und Kemnitzer Straße. Die Eisenbahnstraße wird in diesem Bauabschnitt zur Einbahnstraße in Richtung Bahnhof.

Der Verkehr von Phöben kommend muss über die Kesselgrundstraße und die Kemnitzer Chaussee umgeleitet werden. Hier kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Verkehrsteilnehmer werden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten, Kesselgrundstraße und Kemnitzer Chaussee sind Schulwege.

Auch die Busse sind betroffen, die Haltestellen am Plantagenplatz müssen verlegt werden. Dazu sind die Fahrgastinformationen auf der Homepage der regiobus Potsdam Mittelmark (regiobus-pm.de) sowie die Aushänge an den Bushaltestellen zu beachten.

Ein Verkehrsführungsplan zum 2. Bauabschnitt [1.808 KB] mit weiteren Details wird auf der Homepage der Stadt unter www.werder-havel.de veröffentlicht.

Freundliche Grüße
Henry Klix

26. Werderaner Mühlenfest

Es ist das kleine aber feine Fest der Inselstadt: Am 11. August wird das 26. Mühlenfest in Werder (Havel) stattfinden. Es beginnt um 13 Uhr an der historischen Bockwindmühle, die zur Besichtigung geöffnet ist. Die Gäste erwartet ein vielseitiges Familienprogramm mit Hüpfburg. Ab 14 Uhr sorgt die Potsdamer Dixielandband „Alte Wache“ für Stimmung. Ab 18 Uhr bittet die Liveband „Inspired“ zum Tanz. Musikalisch abgerundet wird die Veranstaltung durch DJ Marco von MW Events.

Das Mühlenfest wird durch den Werderaner Stadtsportbund mit seinen Vereinen unterstützt. Für die Versorgung der Gäste sorgen das Colonialcafé und die Fleischerei Bothe.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Foto: Konstanze Grüning

Stadt ruft Werderaner auf, zur EM nach Berlin zu fahren

Einen solchen Wettbewerb wird es so schnell nicht wiedergeben. Eine Leichtathletik-Europameisterschaft in Deutschland, ja sogar vor der Haustür in Berlin, sagt SC-Potsdam-Trainer Ronald Weigel. „Das ist was besonders.“ Und für die Werderaner nur ein Katzensprung. In einer halben Stunde können sie mit der Bahn am Bahnhof Zoo und damit so gut wie am Breitscheidplatz sein, wo ihr Werderaner Geher Christopher Linke am 11. August gegen die europäischen Elite antreten wird.

Im Training funktioniere alles sehr gut, sein Schützling sei in Form, sagt Ronald Weigel. Keine Verletzungen, er sei auch schneller geworden. Am 11. August nun komme es auf Kleinigkeiten an: auf die Form, die Einstellung, das Glück und auf die Stimmung. Und da kommen die Werderaner ins Spiel. „Ich hoffe, dass möglichst viele Werderaner am 11. August an der Strecke stehen und unseren Top-Athleten unterstützen werden“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. „Vielleicht wird das ja ein historischer Moment für unsere Stadt.“

Schon jetzt steht fest, dass sich einige Dutzend Werderaner im Bereich des Start- und Zielpunktes am Breitscheidplatz bemerkbar machen werden. Der Vater von Christopher Linke, Olaf Linke, hat einen Bus mit 50 Plätzen gechartert, er wird gefüllt sein mit Freunden und Verwandten des Sportlers, darunter vom Werderaner Handballclub HV Grün-Weiß. Auch die Trommler der Handballer werden nach Berlin fahren. Einige Fans werden auch mit dem Regionalexpress anreisen. „Werderaner, die uns suchen, brauchen einfach nur den Trommeln hinterher“, so Olaf Linke.

Christopher Linke zeigte sich gestern beim Abschied im Werderaner Rathaus gelassen und ganz auf die EM fokussiert. Sein 20-Kilometer-Training hatte er am Vormittag absolviert. Besonderes Augenmerk wurde diesmal auf das Zusammenspiel mit dem Trainer beim Erfrischen mit der Wasserflasche gelegt. Gut gemeinte Ratschläge aus dem Radio, sich bei diesem Wetter besser nicht draußen zu bewegen, haben für Spitzensportler wie ihn keine Gültigkeit. Im Gegenteil, er hoffe auf Wärme am 11. August - sein Wettkampfwetter.

Christopher Linke freut sich auf jeden Werderaner am Streckenrand zwischen Gedächtniskirche und Bikini Berlin. Die Reise nach Rio sei vor zwei Jahren selbst für seine Eltern zu teuer gewesen, bei der WM in London war derweil schon ein ansehnliches Grüppchen Lokalpatrioten mitgereist. „Diesmal können alle dabei sein, die mich beim Wettkampf sehen wollen“, sagt er. Danach soll, egal wie es ausgeht, mit den Fans gefeiert werden. Das Teamhotel ist zwar für Gäste gesperrt, „da darf nicht mal meine Freundin rein“, sagt Christopher Linke. Papa Olaf Linke hat aber eine Gaststätte in der Nähe gebucht.

Der Wirt habe eine Saalrunde versprochen, wenn eine Medaille für den Werderaner rausspringt. Stadtsportbundchef Klaus-Dieter Bartsch hofft fest darauf. „Die Ausgangsbedingungen sind gut“, sagt er. Beim Geher-Meeting im tschechischen Podebrady holte Christopher Linke im April Gold in der 20-Kilometer-Distanz, ein paar Tage später in Naumburg seinen dritten deutschen Meistertitel in Folge. Als Erstplatzierter beendete der Olympiafünfte unlängst auch die 20 Kilometer beim Geher-Festival im litauischen Alytus, zählt Klaus-Dieter Bartsch auf.

„Bartschi“ beobachtet den Olympiakader schon seit Jahren. Seine ersten sportlichen Erfolge hatte Christopher Linke beim Baumblütenlauf im Stadtwald in Werder (Havel), den der Stadtsportbund organisiert und an dem der 29-Jährige gelegentlich immer noch teilnimmt. Die Wettkampf in Berlin lässt sich „Bartschi“ natürlich nicht entgehen und bittet alle Werderaner Sportfans, sich die Zeit einzuprägen: „Am 11. August um 10.55 Uhr sehen wir uns am Breitscheidplatz in Berlin!“

Freundliche Grüße
Henry Klix

Fotos: Stadt Werder (Havel)

An Werders Kitas und Schulen wird in den Ferien gebaut

Lärm ist an vielen Bildungseinrichtungen ein Problem. Hohe Lärmpegel werden sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch vom Personal von Kitas und Schulen als störend empfunden. Seit einigen Jahren werden deutschlandweit deshalb Schulen und Kitas mit Schallschutzeinbauten nachgerüstet, bei Neubauten wird verstärkt auf das Thema geachtet. Denn der Lärm kann zu Konzentrationsproblemen sowie zu Beeinträchtigungen des Wohlbefindens und der Gesundheit führen. Deshalb finden auch in vielen Schulen und Kitas der Stadt Werder (Havel) in diesem Sommer erneut Schallschutzmaßnahmen statt.

Ein Beispiel ist die Carl-von-Ossietzky-Oberschule, wo in zehn Klassenräumen Schallschutzdecken eingebaut werden. Auch die Kita Anne Frank bekommt Schallschutzdecken in Gruppenräumen und Fluren. „Gerade in den älteren Gebäuden besteht oft ein Bedarf, den Schallschutz zu verbessern“, sagte Werders 1. Beigeordneter Christian Große bei einem Besuch der Sommerbaustellen an Schulen und Kitas am Montag. Die Stadt wende allein für Schallschutzeinbauten in den Sommerferien insgesamt mehr als 90.000 Euro auf.

Bauarbeiten wie diese würden bewusst möglichst in die Ferien gelegt, um den Betrieb der Einrichtungen so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. So werde aktuell an sechs Kitas und fünf Schulen gebaut, dabei geht es längst nicht nur um Schallschutz. In der Carl-von-Ossietzky-Schule etwa laufen auch Malerarbeiten in den Treppenhäusern und Fluren, in der Kita Anne Frank werden die Sanitärbereiche mit Küche und Aufenthaltsräumen komplett saniert. Im Flur des Obergeschosses laufen ebenfalls Malerarbeiten.

An anderen Einrichtungen werden Elektroinstallationen erneuert (Kita Märchenwald , Karl-Hagemeister-Grundschule, Inselschule Töplitz) und Fassaden energetisch saniert (Kita Werderaner Früchtchen, Kita Regenbogen). Die Stadtstrolche bekommen einen neuen Bolzplatz und an der Inselschule wird die neue Außensportanlage fertiggestellt. Oft kommt das Geld aus dem städtischen Investitionsprogramm „Fit für die Zukunft“.

Allein in den Kitas werden in diesem Sommer so fast 300.000 Euro verbaut, an den Schulen sind es fast 420.000 Euro. Einen erheblichen Umfang nimmt dort auch die W-LAN-Vernetzung ein. So werden in der Karl-Hagemeister-Schule, der Inselschule und der Grundschule Glindow W-LAN-Netze für alle Klassenräume installiert – mit einem Aufwand, der die Installation in der Wohnung um ein vielfaches übersteigt. „Die digitale Revolution hält auch an unseren Schulen Einzug“, kommentierte Christian Große. Die W-LAN-Vernetzung werde in diesem Sommer in den letzten Einrichtungen abgeschlossen.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Foto: Stadt Werder (Havel)

An Werders Straßenrändern wird es bunt

Es ist eine bunte Vielfalt, die sich entlang des Obstpanoramwegs in den vergangenen Jahren entwickelt hat: Wildpflanzen wie Lichtnelke, Strochenschnabel, Edelwicke, Purpurkraut Nachtkerze, Schafgarbe oder Hasenklee sorgen vom Frühjahr bis zum Herbst für eine bunte Vielfalt. Schon seit drei Jahren läuft hier ein Versuch der Stadt, der inzwischen auch auf anderen Straßen und Wege ausgeweitet wurde: Die Straßenränder werden nicht mehr regelmäßig gemäht, sondern unter ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftet.

Am Obstpanoramweg kann man gut sehen, wie es funktioniert: Rechts und links wird lediglich ein etwa ein Meter breiter Streifen mit etwa drei Mähgängen pro Jahr kurz gehalten, auf dem restlichen Randstreifen können sich farbenfrohe Wildkräuter entfalten. Nur Gehölze werden bei Kontrollgängen entfernt. Außerdem wird am Jahresende entschieden, ob die Ränder gemulcht werden. Das führt zu erweiterten Blühzeiten und noch mehr Pflanzenvielfalt.

„Es dauert eine Zeit, bis es funktioniert und die richtige Mischung entsteht. Aber am Obstpanoramaweg kann man an einigen Stellen schon sehr schön die Erfolge der ökologischen Randstreifenpflege beobachten“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Mehr Blütenfülle sei ein Beitrag gegen das Bienensterben, in der Obstbaustadt Werder ein nicht zu unterschätzender Effekt. „Außerdem schaffen wir Lebensräume für Insekten und Nützlinge, die gegen Schadorganismen wirksam werden können.“ Der Wasserhaushalt werde verbessert, Bodenerosion verhindert.

Weil diese Effekte am Obstpanoramaweg so gut sichtbar wurden, hat man mittlerweile weitere Straßen in den städtischen Außenbereichen und Ortsteilen in die „ökologische Randstreifenpflege“ aufgenommen. Dazu gehören der Holzweg in Glindow, die Lange Straße auf der Glindower Platte, der Fuchsbergweg in Kemnitz, der Radweg zwischen Strengbrücke und Petzow oder der Derwitzer Winkel. Dabei werde es voraussichtlich nicht bleiben, kündigt der 1. Beigeordnete an. „Wir haben weitere Ecken, wo das funktionieren kann.“

Christian Große räumt ein, dass auch der geringere Aufwand ein Faktor sei, der solche Überlegungen befördert. Um rund 80 Prozent werde der Aufwand durch die ökologische Randreifenpflege gesenkt, die Ressourcen könnten für andere wichtige Aufgaben bei der Ortsbildpflege eingesetzt werden. Dort werden sie dringend gebraucht: Rund 500.000 Quadratmeter öffentliche Grünflächen sind in der wachsenden Stadt und den Ortsteilen mittlerweile intensiv zu pflegen, und mit dem Baugeschehen kommen noch neue hinzu.

Im Schnitt der vergangenen Jahre waren es rund 220.000 Euro, die dafür aufgebracht werden mussten. Im laufenden Trockenjahr wird das Geld voraussichtlich nicht reichen. Für die Bewässerung mussten vier Fachfirmen hinzugezogen werden, und selbst die kommen mit dem Gießen nicht mehr hinterher. Deshalb sind bereits Aufrufe an die Bürger gegangen, mitzumachen. „Wir sind froh, dass das unsere Werderaner erreicht und viele Bürger für Straßenbäume und Grünanlagen vor ihrer Tür zur Gießkanne greifen.“

Die ökologischen Randstreifen blühen derweil ohne Zutun weiter – die Trockenheit scheint ihnen weniger anzuhaben.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Foto: Stadt Werder (Havel)

Stadt ruft Bürger zum Gießen der Straßenbäume auf

Der Aufwand für die Bewässerung von Grünanlagen in Werder (Havel) ist so groß wie selten: Zurzeit wird der Bereich Grünflächen des Rathauses von vier Fachfirmen dabei unterstützt. „Die technischen und personellen Ressourcen sind ausgeschöpft“, sagt Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Wegen der langen Trockenheit reiche das Wasser für die Gehölze und Grünanlagen dennoch nicht aus. Statt wie in den vergangenen Wochen Wärme und Trockenheit herrsche nun auch noch Hitze und Trockenheit. Und die Wetterprognose verheiße nichts Gutes.

Die Stadt appelliert deshalb - wie bereits Ende Mai - erneut an die Werderaner, die Bewässerung der öffentlichen Grünanlagen, Straßenbäume und Sträucher vor den Hausgrundstücken und Wohnungen zu unterstützen. Viele Werderaner waren schon beim Gießen vor ihren Häusern zu sehen, wofür Christian Große seinen Dank ausspricht. „Wir sind eine Blütenstadt. Es ist es toll, wenn die Bürger auch in einer solchen Situation mitmachen.“

Er würde sich freuen, wenn sich weitere Werderaner der Gießhilfe anschließen könnten. Jeder kleine Gang mit der Gießkanne oder dem Wassereimer können helfen, um die Gehölze und Grünanlagen zu erhalten. Nicht nur Neupflanzungen leiden unter der Sommerhitze: Inzwischen ist auch bei Bäumen und Sträuchern das Wasser knapp, die schon etwas älter sind.

Statt täglich kleine Mengen zu gießen sei es sinnvoller, einmal in der Woche ordentlich zu bewässern. So kann das Wasser tief eindringen und verdunstet nicht sofort. „Als Richtschnur gilt in unserem Bereich Grünflächen eine wöchentliche Bewässerung mit 50 Litern für einen Baum“, so Christian Große. Grundsätzlich gelte aber das Motto: Jeder Liter Wasser hilft, Bäume und Pflanzen in öffentlichen Grünanlagen zu erhalten.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Fit für den Schulweg in Werder

Zwei Mädchen flitzen mit Dreirädern über die schmale Spielstraße auf dem Kitagelände der Werderaner Früchtchen. Am aufgemalten Fußgängerüberweg warten drei gleichaltrige Jungs mit ausgestreckten Armen. Stopp! Die Mädchen bremsen kurz vor den Streifen, die Jungs flitzen rüber. „Gut gemacht“, sagt eine Polizistin. Die „großen“ Kinder der Kitas Werderaner Früchtchen und Eichenhof absolvieren am Dienstag ein Schulwegtraining, und zwar gemeinsam mit Mitarbeitern der Polizei, des Ordnungsamts der Stadt und ihren Erzieherinnen. Denn: Am 18. August werden sie eingeschult!

Die 50 Kinder testen das richtige Verhalten am Fußgängerüberweg, lernen mit Fahrrädern den Unterschied zwischen rechter und linker Fahrbahn kennen und reflektieren die gesammelten Erkenntnisse in bunten Ausmalbildern und Kreidekunstwerken. An einer Station erklären Mitarbeiter des Ordnungsamtes die Bedeutung von dort aufgebauten Verkehrsschildern. Flankiert von Polizisten probieren die Kinder sogar den echten Weg zwischen ihrem künftigen Hort und der Grundschule aus.

„Fit für den Schulweg“ heißt das Programm, das in der Kita bereits im vierten Jahr durchgeführt wird, erklärt Anja Mischur vom Sachgebiet Prävention der Potsdamer Polizeiinspektion. „Im Stationsbetrieb können wir den Kindern ein paar Wochen vor dem Schulstart wichtige Dinge spielerisch vermitteln.“ Die Veranstaltung in Werder (Havel) gehöre nur zu einer von zahlreichen anderen Präventionsveranstaltungen, die die Polizeiinspektion, bisweilen gemeinsam mit den Ordnungsämtern, auch für Kinder durchführt.

Es sei wichtig, vor dem Schulbeginn mit den künftigen Abc-Schützen über den Schulweg zu sprechen. Für die Polizei ist das ein Dauerthema. Dieselben Polizisten der Wache Werder, die den Kindern an diesem Tag Kenntnisse vermitteln, würden in den ersten Wochen nach dem Schulstart verstärkt vor den Schulen stehen, aufpassen und auch mal einen Hinweis geben. „Das ist ein großer Vorteil, dass die Kinder sie dann schon kennen“, so Anja Mischur.

Als alle Stationen geschafft sind und das kleine Stempelbuch voll ist, bekommen die Kleinen Kinderpolizeiausweise und Eis am Stiel. Die Leiterin der Kita Werderaner Früchtchen, Katrin Weimann, findet, dass der Tag ein schöner Abschluss für das Thema Schulweg ist. „Wir trainieren ja schon vorher im Straßenverkehr, wenn wir zum Beispiel an unserem wöchentlichen Wald- und Werdertag in der Stadt unterwegs sind.“ Bei den Kindern komme es prima an, dass jetzt Mitarbeiter des Ordnungsamtes und uniformierte Polizisten die Inhalte vermitteln. „Die staunen, wie viele Frauen es bei der Polizei gibt“, lacht Katrin Weimann.

Zum Abschluss fragt Anja Mischur noch: „Was habt ihr denn heute gelernt?“ Kinderarme schießen nach oben: „Dass man nicht über die Straße rennt“ „Dass man am Zebrastreifen trotzdem gucken muss.“ „Dass man nicht an der Straße spielen soll.“ Und wo darf man dann spielen?, fragt Anja Mischur zurück. Auf dem Spielplatz, im Garten, auf der Spielstraße, im Indoorspielplatz, im Kindergarten, rufen die Kinder. Die Polizisten und die Mitarbeiter des Ordnungsamtes lächeln zufrieden: Ziel erreicht.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Fotos: Stadt Werder (Havel)

Matschtrecke für Kita Anne Frank in Werder (Havel)

Kinder lieben Wasser, Matsch und Modder, beim Spiel mit den Elementen in der freien Natur können sie eine Menge lernen und haben Spaß. Im Sommer soll die Kita Anne Frank in Werder (Havel) eine Matschstrecke mit allen Schikanen bekommen: Mit Pumpstation, Kippeimer, Sandbahn und Endbecken wird dem kreativen Spiel freier Lauf gelassen.

An der Finanzierung der Matschstrecke, die auf dem Kita-Spielplatz installiert wird, beteiligt sich der Lions Club Potsdam-Sanssouci mit 4000 Euro. Veronika Nassif und Dr. Karl-Martin Schirdewan vom Lions Club kamen unlängst persönlich nach Werder, um die willkommene Spende zu übergeben. Fachbereichsleiterin Ulrike Paniccia bedankte sich bei dem Serviceclub für sein umfangreiches Engagement in der Kita.

Von dessen Spenden seien in den vergangenen Jahren in der Kita bereits bereits ein Hochbeet gebaut worden, seien Motorikwände im Außenbereich entstanden und wurde ein Snoezelen-Raum neu gestaltet, so Ulrike Paniccia. Erst im vergangenen Jahr konnte mit einer Lions-Spende der Sportraum der Kita renoviert und umgestaltet werden. „Ein solches konstantes soziales Engagement kann nicht hoch genug gewürdigt werden“, so die Fachbereichsleiterin.

An den Gesamtkosten von 9000 Euro für Erwerb und Aufstellung der Matschstrecke ist neben dem Lions Club mit 4000 Euro auch der Kita-Förderverein rund 2000 Euro beteiligt, der Rest wird aus dem Kitabudget der Stadt beglichen. Für Kinder bedeute die Matschstrecke viel, so Kitaleiterin Michaela Kärger. „Die haptische Wahrnehmung, die Feinmotorik und die Kreativität werden gefördert und nicht zuletzt können sich die Kinder im Sommer ordentlich abkühlen.“

Freundliche Grüße
Henry Klix

Fotos: Stadt Werder (Havel)

Die Bootsmesse BOOT & FUN kommt im September nach Werder (Havel)

Die Bootsmesse BOOT & FUN kommt im September nach Werder (Havel). Noch vor dem großen Messeevent im Dezember in den Berliner Messehallen unterm Funkturm wird im September ein neuer „Messeableger“ im Stichhafen der Havelauen veranstaltet. Im Anhang dazu eine ausführliche Pressemitteilung der BOOT & FUN inwater.

Fotos: Stadt Werder (Havel)

Mit der Pressemitteilung [149 KB] ist die Nachricht verbunden, dass Werderaner Yachtdienstleister mit „werder maritim“ einen neuen Interessenverband gegründet haben, die Internetseite von „werder maritim“ mit weiteren Informationen finden Sie hier: http://www.werder-maritim.de/

+++ Pressemitteilung [149 KB] +++

Freundliche Grüße
Henry Klix

Henry Klix

Auf Anordnung
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