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Pressemitteilungen Stadt Werder (Havel)

Beschlüsse der Stadtverordneten vom 13. Dezember

Die Stadt Werder (Havel) wird das gemeindliche Einvernehmen zur Errichtung eines Windparks im Wald bei Bliesendorf versagen. Das haben die Stadtverordneten mit großer Mehrheit beschlossen. Der Beschluss richtet sich gegen einen Antrag der Firma Notus energy Plan GmbH beim Landesamt für Umwelt in Potsdam für die Errichtung und den Betrieb von 18 Windenergieanlagen des Typs Vestas V 150 und Vestas V 136. Sie haben Gesamthöhen zwischen 220 und 243 Meter. Aus Sicht der Stadt Werder (Havel) ist die Genehmigung aus Naturschutzgründen zu versagen, da Belange des Vogelschutzes und des Fledermausschutzes in erheblichem Ausmaß beeinträchtigt werden. Hinzu kommen entgegenstehende Belange des Landschaftsschutzes und der Landschaftsbeeinträchtigung, des Tourismus‘ und des vorbeugenden Immissionsschutzes, insbesondere vor der Gefahr der Schall- und Schattenschlagbelastung. Nicht zuletzt befindet sich der beantragte Windpark teilweise im Wasserschutzgebiet Ferch-Mittelbusch.
Die Stadtverordneten haben dem Gefahrenabwehrbedarfsplan für die Stadt Werder (Havel) einstimmig zugestimmt. Darin ist die personelle und technische Einsatzstärke der sieben Ortswehren der Stadt Werder dargestellt, in denen zurzeit 144 freiwillige Einsatzkräfte aktiv sind. Daraus abgeleitet werden Ziele und erforderliche Investitionen für die kommenden fünf Jahre. Obwohl die Zahl der Feuerwehrleute in den vergangenen Jahren zugenommen hat, werden besonders am Tage mindestens 40 zusätzliche Einsatzkräfte benötigt. Deshalb wird u.a. empfohlen, zur Werbung neuer Einsatzkräfte an der sehr guten Jugendarbeit festzuhalten. Um den Fuhrpark auf einem guten Stand zu halten, sind bis 2023 Investitionen von 2,67 Millionen Euro erforderlich. Der Gefahrenabwehrbedarfsplan dient als Grundlage, um Fördermittel des Landes Brandenburg für die Feuerwehren beantragen zu können.

Die Stadtverordneten haben die neuen Elternbeitragssatzung zur Erhebung und zur Höhe von Beiträgen für die kommunalen Kindertagesstätten sowie die Tagespflegestellen einstimmig beschlossen. Mehrheitlich wurde außerdem eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Beitragsstaffelung befürwortet. Die Beiträge liegen demnach zwischen 14 und maximal 315 Euro und richten sich nach dem Nettogehalt der Eltern, der Kinderzahl und der Betreuungszeit. Der Staffelung zufolge werden besonders Geringverdiener und Eltern mit mehreren Kindern zum Teil deutlich entlastet. Dafür sollen Familien mit gutem, mittlerem und hohem Einkommen, die ein Kind haben, höhere Beiträge zahlen. Bis Ende 2019 gilt eine Übergangsregelung, laut der die monatliche Mehrbelastung 40 Euro nicht überschreiten soll. Freie Träger können die neuen Beitragsordnung übernehmen.

Die Stadt Werder (Havel) wird ihre Einwohner zu einem Gartenwettbewerb aufrufen. Ein entsprechendes Konzept haben die Stadtverordneten einstimmig befürwortet. Bewertungskriterien sind demnach u.a. eine abwechslungsreiche und durchgrünte Gartengestaltung und ganzjähriges Blühen. Bewertet werden u.a. Vorgärten, Haus- und Hofgärten, Balkone, Terrassen, Fensterkästen, Hauseingänge und Fassaden. Eine Gruppe von fachlich versierten Bürgerinnen und Bürgern wird unter Verantwortung des Beigeordneten die vorgelegten Vorschläge bewerten. Die Gewinner werden mit Plaketten und Prämien zur weiteren Gartengestaltung ausgezeichnet.

Die Stadtverordneten haben einstimmig eine Konzeption für die neue Tourist Information beschlossen. Sie soll Mitte kommenden Jahres ins Lindowsche Haus ziehen, wo auch der Bürgerservice angesiedelt werden soll. Derzeit wird dort noch gebaut. Während der Bürgerservice die Remise nutzen wird, soll die Tourist Information ins frühere Wohnhaus einziehen. Dort sollen dem Konzept zufolge vier Funktionsinseln eingerichtet werden: der Eingangsbereich mit ersten Informationen, der Aufenthaltsbereich mit Informationen zur Stadtgeschichte und zu Urlaubsinspirationen, die Servicezone mit multimedialen Angeboten und einer Prospektwand sowie der

Beratungsbereich mit Counter und Verkaufsfläche für regionale Produkte und Souvenirs. Im Konzept werden besucherfreundlichere Öffnungszeiten für die Tourist Information vorgeschlagen, wofür 1,5 zusätzliche Vollzeitstellen benötigt werden.

Die Stadtverordneten haben mehrheitlich den Bebauungsplan 20/92/2017 für den Rotkehlchenweg beschlossen. Er schafft die Voraussetzungen dafür, dass auf der Baufläche östlich vom Rotkehlchenweg zwischen Kreisverkehr und der Straße Am Waldrand 31 Wohneinheiten entstehen können. Der nördliche Baukörper, ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus, soll ein räumliches Pendent zum am Kreisverkehr bestehenden Seniorenheim bilden. Städtebaulich wird damit die Torsituation des Rondells für den anschließenden Wohnpark Schwalbenberg hervorgehoben. Im südlichen Baufeld sollen zwei zweigeschossige Doppelhäuser entstehen. Außerdem wird mit dem Bebauungsplan der Bau einer Tiefgarage für die neuen Anwohner ermöglicht. Der Geltungsbereich umfasst eine Fläche von knapp 4.000 Quadratmetern. Auf Anregung von Anwohnern hatte es Änderungen in der Höhe und Gestaltung der Planung gegeben, zudem wurde ein Oberflächenentwässerungskonzept erstellt.

Die Stadtverordneten haben einstimmig der neuen Satzung über die Erhebung von Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr zugestimmt. Grundsätzlich sind die Leistungen der Feuerwehr kostenlos. Anders ist es zum Beispiel bei Einsätzen, die vorsätzlich oder grob fahrlässig, durch motorgetriebene Fahrzeuge oder durch Veranstaltungen herbeigeführt wurden. Gebühren für solche Einsätze müssen minutengenau abgerechnet werden, was die neue Satzung tut. Die Kalkulation für die 13 Jahre alte frühere Satzung wurde aktualisiert.

Die Stadt Werder (Havel) fordert die Landesregierung auf, ihr Gebiet im Wolfsmanagementplan als nicht für eine Besiedlung durch den Wolf geeignete Zone auszuweisen. „Die im derzeitigen Wolfsmanagementplan vorgesehene flächendeckende Ausbreitung der Wölfe in Brandenburg ist naturschutzfachlich nicht sinnvoll und naturschutzrechtlich nicht erforderlich und wird den berechtigten Interessen der Bevölkerung in den betroffenen ländlichen Regionen nicht gerecht“, heißt es in der Begründung eines entsprechenden Beschlusstextes, den die Stadtverordneten am Donnerstag mehrheitlich verabschiedet haben. Insbesondere die Schädigung der Weidetierhalter durch ständig steigende Risse nehme existenzbedrohende Formen an. „Es ist widersprüchlich, einerseits mehr Tierwohl zu fordern, anderer­seits die natürlichste Tierhaltung auf der Weide ökonomisch zu benachteiligen.“

In der Stadt Werder (Havel) wird ab dem Jahr 2020 ein Bürgerhaushalt mit einem Volumen von bis zu 100.000 Euro eingeführt. Das haben die Stadtverordneten einstimmig beschlossen. Werderaner sollen damit die Möglichkeit erhalten, Vorschläge und Ideen zum kommunalen Haushalt einzubringen. Immer mehr Kommunen geben ihren Bürgern die Möglichkeit einer solchen Beteiligung.

Alle Beschlussvorlagen zur Stadtverordnetenversammlung hier: http://www.werder-havel.de/content/allris/allris_sitzungskalender.php

Freundliche Grüße
Henry Klix

Hinweis zur Abfallentsorgung

Rund um die anstehenden Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel gibt es Änderungen bei der Abfallentsorgung, über die die APM in der Mitteilung im Anhang informiert ... [Mehr [304 KB] ]

Freundliche Grüße
Henry Klix

Eltern einer Kinderbetreuungseinrichtung über Krätzemilbenbefall informiert

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Werder (Havel) und des Gesundheitsamtes des Landkreises Potsdam-Mittelmark

Eltern einer Werderaner Kinderbetreuungseinrichtung sind am Dienstag über einen Krätzemilbenbefall (Skabies) informiert worden. Außerdem wurde ein Informationsblatt in der Einrichtung ausgehangen (siehe Anhang). Den Eltern wurde zusätzlich telefonische Beratung angeboten. Hintergrund sind drei Krankheitsfälle.

Den ersten Einzelfall hatte es im Oktober in der Einrichtung gegeben. Zwei weitere Krätze-Fällen sind am Montag, den 26. November, bekannt geworden. Die Ansteckung erfolgte wahrscheinlich in der Zeit vom 22.10.2018 bis 02.11.2018. Von Ansteckung gefährdet sind ausschließlich enge Kontaktpersonen von Erkrankten, wie vom Gesundheitsamt des Landkreises betont wird: „Die Übertragung erfolgt direkt von Mensch zu Mensch durch engen Hautkontakt, seltener über Gegenstände und Textilien.“ Die Inkubationszeit betrage drei bis sechs Wochen.

Noch am Dienstag war die Gesundheitsaufseherin des Kreises in der betroffenen Einrichtung, gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung wurde über das weitere Vorgehen beraten. Am morgigen Donnerstagnachmittag wird eine Salbe zur präventiven Behandlung in der Einrichtung für Eltern ausgegeben, die das Angebot annehmen möchten. Es handelt sich um ein Standardprodukt für solche Fälle. „Zur Prävention reicht aus, dass Kontaktpersonen, die noch nicht als erkrankt gelten, einmal vom Scheitel bis zur Sohle mit der Salbe behandelt werden“, informiert das Gesundheitsamt.

Bürgermeisterin Manuela Saß: „Wir haben gemeinsam mit dem Landkreis angemessen auf die Situation reagiert.“ Am heutigen Mittwoch finde ein Treffen mit einer örtlichen Kinderärztin und allen Einrichtungsleitern der Stadt Werder (Havel), Vertretern der Stadtverwaltung und den Hygieneaufsehern des Landkreises zu allgemeinen hygienischen Themen statt. „Das Treffen ist seit langer Zeit geplant und wird genutzt werden, um die Einrichtungsleiter über den Fall zu informieren.“

Die Stadt werde auch auf ihrer Homepage zu der Hauterkrankung informieren.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten Sie bitten, die betreffende Einrichtung mit Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Kinder und Eltern sowie die Arbeit der Einrichtung nicht namentlich zu nennen. Wir haben sie deshalb auch in der Presseinformation ausdrücklich nicht erwähnt.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Infoblatt des Gesundheitsamtes [1.062 KB]

Veranstaltungshinweise: Vorweihnachtszeit in Werder (Havel) mit vielen Veranstaltungen ...

… das Chorkonzert in Bliesendorf fällt aus, wird mir gerade mitgeteilt. Es ist blau durchgestrichen.

In dieser Woche wird an den Straßen der Altstadt von Werder (Havel) die Weihnachtsbeleuchtung montiert. Ab der kommenden Woche erstrahlt die Stadt im vorweihnachtlichen Glanz. Für besinnliche Stimmung sorgen auch das illuminierte Rathaus mit Mühle und die insgesamt acht im Stadtgebiet aufgestellten Weihnachtsbäume. Sechs davon sind acht Meter hoch und stehen an zentralen Punkten wie dem Marktplatz der Inselstadt, dem Plantagenplatz, dem Stadtplatz in den Havelauen, der Potsdamer Straße Ecke Brandenburger Straße, dem Rahdener Platz in Glindow und dem Dorfplatz in Töplitz.

In der Stadt und ihren Ortsteilen gibt es zum Advent wieder zahlreiche Veranstaltungen, Märkte und kulturelle Aktivitäten. Gleich am ersten Adventswochenende findet der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz der Insel unter der Friedenseiche statt. Zum „Aufwärmen“ wird am Freitag, 30. November, um 18 Uhr bei freiem Eintritt und open air „Die Feuerzangenbowle“ gezeigt. Dazu gibt es Glühwein und Bratwurst, Klappstuhl nicht vergessen!

Am Wochenende, 1. und 2. Dezember, ist dann jeweils ab 13 Uhr buntes Markttreiben auf dem Markplatz der Altstadt, das Kinderkarussell darf natürlich nicht fehlen. An beiden Tagen wird ein Kinderprogramm geboten mit Kasperletheater, dem Ballonkünstler Frank Zander und dem original Werderaner Weihnachtsmann. Am Samstagabend spielt ab 17 Uhr die Band „Extraleicht“. Am Sonntagnachmittag wird die Sängerin Bianca Balzer mit Weihnachtsliedern erwartet.
Die Aktivitäten in der Werderaner Altstadt bilden den Auftakt zu einer ganzen Reihe weiterer Veranstaltungen. So sind in vielen Ortsteilen und Quartieren Werders die Weihnachtsmärkte inzwischen zur Tradition geworden: Der Töplitzer Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz findet am 9. Dezember ab 14 Uhr bereits zum siebenten Mal statt. Den Promenadenzauber in den Havelauen, der am 16. Dezember um 12 Uhr auf dem Stadtplatz stattfinden wird, gibt es seit dem Jahr 2014. Zum vierten Mal wird am 15. und 16. Dezember zu „Rittmeisters Weihnachtsmarkt“ auf dem Gelände des gleichnamigen Restaurants und Hotels in Kemnitz eingeladen. Auch die Kinderweihnachtsfeier vor dem Waschhaus im Petzower Park ist im Adventskalender ein alter Bekannter, sie findet am 16. Dezember ab 15.30 Uhr statt.

Der Weihnachtsmarkt auf Schultzens Siedlerhof, Karl-Liebknecht-Straße 17, in Glindow öffnet am 1. und 2. Dezember von 14 bis 21 Uhr. Ein buntes Familienprogramm erwartet die Gäste mit Kunsthandwerk und Live-Destillation vor Ort. Ebenfalls in Glindow wird am 16. Dezember ab 14 Uhr zum Weihnachtsmarkt im Biergarten des Deutschen Hauses, organisiert vom Glindower Carnevals Club, eingeladen. Ein Adventsmarkt wird am 1. Dezember auch in Derwitz veranstaltet: Er wird am Nachmittag bei Toffis Imbiss, Derwitzer Chaussee 1, stattfinden.

Ein musikalischer Höhepunkt im Advent ist am 2. Dezember um 16 Uhr das Weihnachtskonzert des Landespolizeiorchesters Brandenburg auf Werders Bismarckhöhe. Karten sind ab sofort erhältlich in der Tourist-Information, der Buchhandlung Hellmich oder dem Kartenhaus im Werderpark. Weitere Adventskonzerte mit Chormusik finden unter anderem am 8. Dezember um 15 Uhr in der Evangelischen Kirche Bliesendorf, am 9. Dezember um 15 Uhr in der katholischen Kirche Maria Meeresstern in Werder und am 16. Dezember um 15 Uhr in der evangelischen Stülerkirche in Glindow statt.
Werders „Comédie Soleil“, Eisenbahnstraße 210, zeigt in der Weihnachtszeit ein Doppelprogramm mit zwei Salonkomödien: Über den Klassiker „Dinner for One“ mit Miss Sophie müssen wohl keine Worte verloren werden. Als zweites Stück wird die weihnachtliche Komödie „Alte Freunde“ von Julian Tyrasa als Uraufführung präsentiert. Premiere ist am 1. Dezember um 16 Uhr. Im Scala Kulturpalast, Eisenbahnstraße 182, wird am 20. Dezember um 19 Uhr zum schwarzhumorigen Liederpunsch mit dem Comedy-Duo „Schwarze Grütze“ eingeladen. Veranstaltungstitel: „Endstation Pfanne, was bleibt ist eine Gänsehaut!“

Vorweihnachtlich geht es im ganzen Advent auf dem Tannenhof in Plessow, Lehniner Chaussee 11, zu. Auf der ausgedehnten Plantage können nicht nur Weihnachtsbäume selbst geschlagen werden. Auf dem Hof, in der Scheune und im Hofladen wird an den Adventswochenenden auch ein stimmungsvolles Programm mit Livemusik und weihnachtlichen Events geboten.

Fotos vom Weihnachtsmarkt 2017 auf dem Marktplatz der Inselstadt (honorarfrei): Tom Klement

Freundliche Grüße
Henry Klix

Neue Außensportanlage für Inselschule Töplitz

Die neue Außensportanlage der Inselschule Töplitz ist am heutigen Dienstag zur Nutzung übergeben worden. Der alte Schotterplatz habe nicht mehr den modernen Anforderungen an den Sportunterricht und den Ganztag genügt, sagte Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. „Jetzt stehen den Kindern tolle Möglichkeiten für Mannschaftssport, Gymnastik, Weitsprung und Sprint zur Verfügung.“

Die Außensportanlage bilde das i-Tüpfelchen auf dem durchsanieren Schulgebäude. Das Schulhaus, zu dem auch eine neue Mensa gehört, sei auf dem neuesten Stand: Zuletzt fanden Malerarbeiten in den Fluren statt, drei Räume wurden in den Herbstferien mit Schallschutzeinbauten ausgestattet. Die Stadt investiere in die Bildung ihrer Kinder, das gelte auch für die Zukunft. So könnten durch ein Sonderprogramm demnächst vier interaktive Tafeln für die Inselschule angeschafft werden.

Die Bauarbeiten für die 2400 Quadratmeter Außensportanlage hatten im März begonnen, ergänzte Werders 1. Beigeordneter Christian Große. Eine böse Überraschung habe es gegeben, als bei den Abbrucharbeiten unter dem Schotter des alten Sportplatzes Hochofenschlacke als Unterbau entdeckt wurde.

Fast 1000 Tonnen Schlacke mussten als Sondermüll teuer entsorgt werden. Für die Kinder habe zwar bei der früheren Nutzung keine Gefahr bestanden. Die Bauarbeiter mussten aber bei den Abbrucharbeiten zeitweise mit Atemschutz arbeiten. Insgesamt hätten sich die Baukosten – nicht zuletzt durch die DDR-Altlasten - auf 394.000 Euro summiert.

„Das ist sehr gut angelegtes Geld“, betonte Christian Große. Neben dem 1230 Quadratmeter großen Tartanplatz mit Tor- und Ballfanganlage sei eine 950 Quadratmeter große Rollrasenwiese entstanden. Den Inselschülern stünde somit ein 22x44 Meter großes Kleinspielfeld (Fußball, Handball, Volleyball, Streetball), eine zweifach-Weitsprunganlage mit 40-Meter-Anlaufbahnen, eine 50-Meter-Sprintstrecke mit drei Bahnen und eine Gymnastikwiese zur Verfügung.

Zudem wurde eine 44 Meter lange Entwässerungsrinne angelegt – womit auch die Pfützen, die sich auf dem alten Platz nach Regengüssen gebildet hatten, der Vergangenheit angehören.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Entlastung für viele Eltern durch neue Kitabeitragssatzung

In Werder (Havel) sollen ab dem 1. Januar 2019 rund 80 Prozent der Eltern in Werder (Havel) – zusätzlich zum beitragsfreien Kitajahr – bei der Kinderbetreuung finanziell entlastet werden. Der Hauptausschuss hat am Donnerstagabend einstimmig die neue Kitabeitragssatzung befürwortet. Mit großer Mehrheit wurde zudem eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Beitragsstaffelung befürwortet. Die Beiträge liegen demnach zwischen 14 und maximal 315 Euro und richten sich nach dem Nettogehalt der Eltern, der Kinderzahl und der Betreuungszeit.

Der neuen Beitragsstaffelung zufolge werden besonders Geringverdiener und Eltern mit mehreren Kindern zum Teil deutlich entlastet. Dafür sollen Familien mit gutem, mittlerem und hohem Einkommen, die ein Kind haben, etwas höhere Beiträge zahlen. Bis Ende 2019 gilt eine Übergangsregelung, laut der die monatliche Mehrbelastung 40 Euro nicht überschreiten soll. Freie Träger können die neuen Beitragsordnung übernehmen.

Die Kitabeitragssatzung ist mit diesen und weiteren Neuregelungen den aktuellen rechtlichen Anforderungen angepasst worden. Insgesamt werde die Stadt aus den Kitabeiträgen – gemessen an den Vorjahren - etwa dieselben Einnahmen erzielen wie mit der alten Satzung, wie Werders 1. Beigeordneter Christian Große betonte. Wie bisher werde sich die Stadt in Größenordnungen selbst an der Kitafinanzierung beteiligen.

So seien in den Jahren 2010 bis 2017 rund 13 Millionen Euro aus dem Haushalt in die kommunalen Kitas geflossen. „Die Stadt wird ihre Kitas weiter mit jährlich ein bis zwei Millionen Euro bezuschussen und damit in die Zukunft unserer kinderfreundlichen Stadt investieren“, so Christian Große. Hinzu kämen die Zuschüsse für die Kitas in freier Trägerschaft gemäß der gesetzlichen Verpflichtungen.

Die neue Beitragssatzung ist in einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Elternschaft, der Stadtverordnetenversammlung, der Stadtverwaltung und des Landratsamtes entstanden. Auch die freien Träger wurden beteiligt. Die Elternschaft hatte eine alternative Beitragsstaffelung vorgeschlagen, die im Hauptausschuss keine Mehrheit gefunden hat. Abschließend entscheiden die Stadtverordneten am 13. Dezember.

Freundliche Grüße
Henry Klix

10 Jahre Kunst-Geschoss in Werder

Vor zehn Jahren ist im Schützenhaus in Werder (Havel) das Kunst-Geschoss eröffnet worden. „Mit der Stadtgalerie setzte unsere Stadt einen landesweit markanten Akzent für die Präsentation von neuzeitlicher Kunst“, sagte Bürgermeisterin Manuela Saß am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Werder. „Wir haben damit optimale Ausstellungsbedingungen für die Kunstpräsentation verschiedener Sparten geschaffen.“

Auf einer Ausstellungsfläche von 230 Quadratmetern wird internationale, nationale und regionale Kunst mit einer bemerkenswerten stilistischen Bandbreite präsentiert, und das nun schon erfolgreich seit dem 30. August 2008. „Kurator ist von Anbeginn der bildende & konzeptionelle Künstler Frank W. Weber. Ihm gelingt es mit seinen Ausstellungen, den Bogen von weithin bekannten Größen der Kunstwelt bis hin zu bedeutsamen Künstlern aus der Region zu spannen“, so die Bürgermeisterin.

Seit der Eröffnung der Stadtgalerie hat es dort 57 Ausstellungen gegeben. Hinzu kommen 17 kleinere Fotoausstellungen „Am Glas“ im zweiten Geschoss, sechs Ausstellungen im Foyer, wo unter anderem Plastiken gezeigt wurden und werden und drei Internationale Pleinairs mit Künstlern aus den Partnerstädten von Werder.

„Jeder Künstler, der in der Galerie ausstellt, lässt dafür ein Werk zurück“, so Kurator Frank W. Weber. So ist im Fundus des Kunst-Geschosses inzwischen eine ansehnliche Sammlung von 98 Arbeiten zusammengekommen, die ab Ende November in der Ausstellung "10 Jahre - Der Fundus" gezeigt werden. Vernissage ist am Mittwoch, 28.11., um 19 Uhr, die Künstler sind extra dazu eingeladen.

Die Stadt besitzt damit Werke von bekannten Größen der Kunstwelt, wie Prof. Eberhard Linke, Prof. Matthias Koeppel, Barbara Raetsch und vielen anderen mehr. Der Bogen spannt sich von international über national und lokal.

Mindestens ebenso wichtig sind die zweijährlichen Bestandsaufnahmen, zu denen abwechselnd Textilkunst und Kunsthandwerk oder Malerei, Grafik und Plastik vorgestellt werden, betont Frank W. Weber – selbst wenn es davon keine Erinnerungen im Fundus gibt. Jeder, der sich künstlerisch berufen fühlt und aus Werder kommt, Amateur oder Profi, kann sich dazu bewerben.

„Fast alle Werderaner Berufskünstler haben erkannt, dass es Sinn macht, hier bei uns gemeinsam auch in so einem Kreis auszustellen, weil wir damit das künstlerische Spektrum unserer Stadt präsentieren“, sagt Frank W. Weber.

Zur Eröffnung des Kunst-Geschosses im Jahr 2008 war der Ausstellungsbetrieb mit der 1. Bestandsaufnahme Malerei, Grafik und Plastik gestartet. Diese fiel mit dem 160. Geburtsjubiläum von Karl Hagemeister zusammen. Die Stadt habe damit gezeigt, dass der künstlerische Geist des Ehrenbürgers auch heute gepflegt wird. „Diese Mischung“, meint Bürgermeisterin Saß, „hat ganz wesentlich zum Erfolg des Kunst-Geschosses beigetragen, dafür vielen Dank!“


Foto: Altbürgermeister Werner(Große), in dessen Amtszeit das Kunst-Geschoss eröffnet wurde, mit Bürgermeisterin Manuela Saß und Kurator Frank W. Weber mit Werken aus dem Fundus der Stadtgalerie.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Weihnachtliche Lesung am 5.12.2018

Die Stadtbibliothek Werder (Havel) lädt am Mittwoch, den 5. Dezember, um 15 Uhr Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren zu einer weihnachtlichen Lesung ein. Ingrid Neubert wird ihr Buch „Wie der Schneemann zu einem Freund kommt“ vorstellen. Die Geschichte handelt von zwei Brüdern, die am Vorabend des Weihnachtsfestes einen Schneemann bauen. In der Nacht wird dieser lebendig und erlebt, wie sein größter Wunsch in Erfüllung geht. Während der Lesung werden die Zuhörer auch zum Mitmachen ermutigt. Wie, wird aber noch nicht verraten!

Der Eintritt ist frei. Aufgrund des begrenzten Platzangebotes, sind jedoch ab sofort Eintrittskarten in der Stadtbibliothek Werder (Havel), Brandenburger Straße 1a, erhältlich.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Neuer Töplitzer Heimatverein pflanzt Buche vor der Kita Inselnest

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat die bedeutende Rolle der Heimatvereine in Werder (Havel) und den Ortsteilen gewürdigt. Die Heimatvereine würden dabei helfen, das regionale Erbe zu erhalten und mit ihren Aktivitäten und Angeboten zugleich das örtliche Leben mitgestalten. „Die Heimatverbundenheit der Werderaner spiegelt sich nicht zuletzt in der Tätigkeit von mittlerweile sieben Heimatvereinen in unserer Stadt und den Ortsteilen wider“, sagte die Bürgermeisterin. Alte Traditionen würden sich dabei häufig mit neuen Ideen verbinden.

Die Bürgermeisterin begrüßte, dass jetzt auch in Töplitz ein Heimatverein gegründet wurde. „Es ist beachtlich, dass sich bereits zur Gründungsveranstaltung des ,Heimatvereins Insel Töplitz‘ am 7. Oktober fast 40 Mitglieder zusammengefunden haben“, so Manuela Saß. Ziele des neuen Vereins sind unter anderem die Förderung der Heimatpflege, Heimatkunde und Heimatgeschichte, des Brauchtums und der Gemeinschaft. Er will breitgefächert tätig werden und zum Beispiel auch bei der Organisation von Festen und Veranstaltungen im Ortsteil helfen.

Erste Aktion des Töplitzer Heimatvereins war am Donnerstag, den 8. November, eine Baumpflanzaktion mit Vereinsvorsitzendem Torsten Schmidt, an der Bürgermeisterin Saß teilgenommen hat. Vor der Töplitzer Kita Inselnest wurde eine 3,50 Meter hohe Buche gepflanzt, gesponsert von einem örtlichen Gartenbauunternehmer. Weitere Heimatvereine bestehen in Werder (Havel), Glindow, Kemnitz, Petzow, Phöben und Neu Plötzin. Deren gemeinnützige Arbeit sei ein unverzichtbarer Bestandteil des Vereinslebens der Stadt, so Manuela Saß.

Fotos:
-Mitarbeiter der Gartenbaufirma Stahlberg beim Pflanzen der Buche vor der Kita Inselnest
-HGW-Chef Thomas Lück (HGW=Kita-Eigentümer), Bürgermeisterin Saß (Stadt=Kitaträger), Heimatvereinschef Schmidt, die stellvertretende Kitaleiterin Silke Domin (v.r.) und weitere Teilnehmer der Baumpflanzaktion vor der neuen Buche.

Freundliche Grüße
Henry Klix

Henry Klix

Auf Anordnung
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